2006-05-18: Obergeschoss und Dachgeschoss
 
Heute war das Wetter extrem schlecht und hat teilweise schon die Elektrogeräte außer Gefecht gesetzt. Klitschnass bis auf die Unterwäsche wurde aber durchgearbeitet, bis am Nachmittag sogar die Sonne heraus kam. Nur der Wind machte den Arbeitern einen herben Strich durch die
Rechnung, weil so das Aufstellen der Wände sehr schwierig wurde. Die Segelfläche bietet soviel Angriff, dass 'Malle' sich verletzt hat, als er versuchte die Giebelwand an einem Seil zu halten. Wir wünschen gute Besserung - in diesem Sinne auch gute Besserung dem ischiasnervgeschädigten Marco.
 

Bei schlechtem Wetter wurde heute mit drei Mann gearbeitet,
weil Marco ausfiel.
In orange sehen wir das Bauherrchen, dass ein wenig Latten schleppen
und Werkzeug anreichen durfte.


Da heute ein großer Kran für die hohen Geschosse zur Verfügung stand,
wurde bei schlechtem Wetter der Faktor Wind ein echtes Geduldspiel.

 


Ein weiterer Kandidat der Fantastischen 4 ist 'Malle'.
Er bereitet gerade mal wieder Träger für die Dachterasse vor.


Die Feuchtigkeit sucht sich ihren Weg nach unten.
 


Hier in klein sehen wir einen weiteren der Fantastischen 4: Frank.
Stets bemüht auch die dusseligste Frage des Bauherrchen zu beantworten.


Wir mussten kurz noch etwas klären und als wir zurück kamen, hatten die
fleissigen Handwerker doch 'mal eben' ein Fensterelement in eine Wand
montiert. Leider nur vorläufig ... aber das wird ja noch.


Dann kam die erste Giebelwand. Durch den starken Wind wurde aber
die Aktion so gefährlich, dass drei Mann das alleine nicht bewältigen
konnten. Zudem hat sich, wie oben schon erwähnt, Malle vermutlich einen
Muskel angerissen.


Ratlosigkeit machte sich breit. Kurzerhand wurde von einer Nachbarbaustelle
in Wattenbek Hilfe herangeholt.
Links sehen wir den letzten Helden der fantastischen 4: Dieter.
 


Etwas später trudelte Kai-Ole  ...


und Richie ein, die unser Team tatkräftig unterstützten.


Beim zweiten Versuch war es zwar noch etwas hakelig mit dem
Fixieren der Giebelwand, aber es hat geklappt.


Doch dafür mussten die Jungs ganz schön hart ran ...
 


... kräftiges Ziehen stand an, damit die Wand nicht unkontrolliert gegen
die Hauswände und vor allem gegen keine andere Person schlägt.
 


Danach wurden die Binder auf das Dach gebracht und fixiert.

 


Etwas Unstimmigkeit kam auf, als die Giebelwand weit höher stand, als
der Binder dahinter. Laut meinen Plänen sind die Giebelwände ca. 36cm
zu hoch geplant worden. Aber sowas lässt sich mit einer langen Säge
ja schnell ändern.



Nun wurden Schlag auf Schlag die Dachkonstruktion aufgestellt.

 


Binder für Binder komplettiert das Tonnendach.
 


Viel Platz ist oben zwar nicht, aber der wird so auch nicht wirklich benötigt.
 


Langsam ist unser Haus eine imposante kleine Hütte geworden.


Das Tonnendach bricht die kantige Form des Hauses auf.


Und die Rundungen finden sich z.B. im oberen Fenster wieder.
 


Nach getaner Arbeit sind Kai-Ole und Richie wieder zur Nachbarbaustelle
gefahren. Nochmals vielen Dank für die Unterstützung.


Die Bauherrin ist derzeit noch besorgt über einen Spalt in der Werkstatt.



Zum Abschluss wurden noch die geparkten Materialien in die
Garage befördert.


Langsam wird unser Emil.